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Künftig Stromtankstelle am Gymnasium Canisianum

Optimaler Standort war schnell gefunden

Die Stadt Lüdinghausen ist für Fahrer alternativer Antriebskonzepte schon lange ein besonderes Pflaster, das zeigte schon mehrfach die von hier startende Tour de Ruhr oder auch das Sunny-Cani-Team mit seinen Solarmobilen. Die erste Errichtung einer Stromtankstelle im Stadtgebiet wird künftig dafür sorgen, dass Fahrer von Elektromobilen vor Ort auch die benötigte Infrastruktur zum Aufladen ihrer Fahrzeuge vorfinden.

Bürgermeister Richard Borgmann erläutert, warum bei der Standortwahl schnell das Gymnasium Canisianum ins Auge gefasst wurde: „Wir haben eine Anfrage vom Bundesverband Solare Mobilität erhalten, ob wir uns in Lüdinghausen nicht eine Stromtankstelle vorstellen könnten. Diesen Gedanken haben wir gerne aufgegriffen, bei der Standortsuche fiel der Blick schnell auf das Canisianum, das als zertifizierte Agenda 21-Schule, der Photovoltaikanlage und dem Sunny-Cani-Team bereits enorme inhaltliche Verbindungen zum Thema hat. Auch wenn der Strom aus technischen Gründen nicht direkt regenerativ erzeugt werden kann, so wird über die örtliche Verknüpfung mit der Photovoltaikanlage doch eine emissionsfreie Stromversorgung optisch demonstriert“, ist sich Borgmann über den richtigen Standort sicher.

Zum Einsatz kommen wird in Lüdinghausen mit dem Park & Charge – System ein bundes- und europaweit einheitliches System. Auf reservierten Parkplätzen werden abschließbare und mit einem einheitlichen Logo gekennzeichnete Ladestationen aufgestellt, die alle notwendigen technischen Einrichtungen beinhalten. Der Zugang erfolgt durch ein einheitliches Schlüsselsystem, die Anschaffungs-, Installations- und Wartungskosten sind gering. Nutzer erhalten nach zentraler Anmeldung und Zahlung einer Jahresgebühr beim Park & Charge - System einen Schlüssel, der den Zugang zu allen Ladestation in Deutschland und vielen europäischen Ländern ermöglicht. Für den konkreten Ladevorgang vor Ort sind keine weiteren Gebühren zu zahlen, so dass kein Anreiz zum Einbruch oder Vandalismus an den Stationen besteht.

„Mein besonderer Dank gilt dem Gymnasialverein als Schulträger und der Schulleitung des Canisianums für ihre spontane Bereitschaft, dieses beispielhafte Projekt an ihrer Schule umzusetzen. Insgesamt freue ich mich über diesen Beitrag zur Förderung alternativer Antriebsformen und erhoffe mir auch einen kleinen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung unserer Stadt“, so Borgmann abschließend.

Quelle: www.luedinghausen.de 08.09.2008