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20. Internationale Tour de Ruhr vom 22. bis 24. Juli 2011


Im Jahre 2011 feiert die Tour de Ruhr Geburtstag.  Im Jahre 2011 fangen Elektroautos - vor allem durch eine nie zuvor so erreichte  Medienpräsenz – endlich an, im Alltag normal zu werden.

Insofern muss die Tour de Ruhr den Medienhype nicht noch verstärken, das können die e-miglia in den Alpen oder die World-Solar-Challenge in Australien mit riesigem Geldaufwand sowieso besser und spektakulärer. Deswegen möchte die ISOR die Tour de Ruhr in diesem Jahr bewusst  privater gestalten  und von alten Zwängen befreien, unter denen die meisten Tour-Teilnehmer in den letzten Jahren zunehmend gelitten haben. Es gibt keine Werbeauftritte für Sponsoren mehr, alte und neue Elektromobilisten sind eingeladen, sich einfach nur zu treffen und gemeinsam elektrisch zu fahren. Das „ergrünte“ Ruhrgebiet ist immer eine Reise wert, lassen Sie sich von der lautlosen „Fahrt ins Blaue“  überraschen.  Gutes Wetter wäre schön, dass Elektroautos wasserdicht sind, brauchen wir jedoch nicht mehr nachzuweisen, die alte Beregnungsanlage der ISOR wurde abgeschafft.

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Hansemann nun Vergangenheit (Foto von 2010)

Die Tour de Ruhr startet auch nicht mehr bei Hansemann in Dortmund, sondern Tourstützpunkt wird voraussichtlich die Jugendtagungsstätte „Naturfreundehaus Ebberg“  in Schwerte sein (http://www.nfh-ebberg.de).  Die Übernachtung dort ist auf jeden Fall preiswerter. Lagerfeuer und abendliches Grillen sind geplant. Außerdem gibt es den ganzen Tag käufliche Verpflegung aus der Hauseigenen Küche bis zum frühen Abend. Es kann also jeder kommen, wie er Lust und Zeit hat, auch in dieser Hinsicht gibt es keinen Sachzwang mehr.

 Es wird Vorträge ausschließlich von Elektromobilisten für Elektromobilisten geben. Man kann nach Herzenslust einfach nur „quatschen“ oder auch basteln.  Insbesondere haben wir dazu unseren neu ernannten Jugendwart Lukas Nacke, der sich um die jüngeren und jung gebliebenen Elektromobilisten kümmert und nicht nur eine offene Bastelwerkstatt in Olfen betreibt, sondern nie ohne Werkzeug unterwegs ist und immer spontan helfen kann.

Christian Sperl, der 1. Vorsitzende der ISOR, verrät schon jetzt: Es wird elektronische Rätselspiele für die Technikbegeisterten und andere Rätselspiele für „Normalos“ geben. Für die Lösungen sind Preise und Pokale vorgesehen.  „Wir werden eine Rundtour machen und einige sehenswerte Punkte im Ruhrgebiet aufsuchen. Welche das sein werden, steht noch nicht endgültig fest, aber evtl. die „Solartanke“ der ISOR oder andere Solar-Attraktionen im Ruhrgebiet.  Die Gesamtstrecke wird ähnlich lang wie in den Jahren davor sein. Dazu wird es aber noch einige Überraschungen für die Teilnehmer geben. Die Teilnahme ist an keiner Stelle verpflichtend, jeder Programmpunkt kann leicht übersprungen werden, man verzichtet dann aber natürlich auf den dafür ausgesetzten  Preis. Vorrang hat also auch in dieser Hinsicht die Freiwilligkeit.

 Die Tour de Ruhr 2011 legt bewusst die alten Zwänge ab, befreit von jeglichem Sponsoring. Vorrang hat die Freude am gemeinsamen Tun, am gemeinsamen Fahren, kurz: an der gemeinsamen Sache, der erschwinglichen Elektromobilität für Jedermann und Jedefrau.

An die Tour de Ruhr anschließen wird sich ab Sonntag, den 24. Juli, eine von Gerd Petrusch organisierte Bayerntour nach Waldmünchen, wie sie auf der Internetseite der ISOR (www.isor-portal.de) beschrieben steht. Unter dem Motto „Frei von CO2, sei mit dabei!“ werden die Teilnehmer Sonntagnachmittag nach dem Mittagessen aufbrechen und Mittwoch in Waldmünchen eintreffen und dort empfangen werden. Von da aus geht es dann zu den „Elektromobilen Mühlentagen“ nach Dettenheim-Rußheim, Ankunft Freitag, die Rückfahrt ist ab Sonntag geplant, wer Zeit hat, kann Sonntag und Montag die Rheinstraße zurück ins Ruhrgebiet fahren, eine traumhafte Strecke mit vielen Sehenswürdigkeiten und noch mehr „Drehstromkisten“ und Drehstromkistenbetreibern, die sich auf den Besuch freuen.

Die „neue“ Tour de Ruhr ist Ausdruck einer neuen, veränderten ISOR-„Philosophie“. Wichtig ist die Vernetzung mit anderen Gruppen und Vereinen (z.B. mit dem EL-Team Münsterland, www.el-team-muensterland.de, oder den Rußheimer Waldmühlenfreunden, www.waldmuehle-russheim.de ). Nicht rollende Werbeträger, sondern real existierende Elektromobilisten treffen sich. „Mit Freude Erfahrungen machen und Erfahrungen austauschen“ heißt die Devise. Mehr nicht! Aber eben auch nicht weniger. Verbrenner fahren war gestern, die Zukunft fährt elektrisch, lautlos und ohne Abgase!

Bernd Lieneweg, ISOR-Pressedienst

 



Quelle: Bernd Lieneweg 20.03.2011