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Nachhaltige Projekte - Realschule, Cani und Anton punkten


Nachhaltige Projekte

Do, 15.03.2012

Schule der Zukunft - Realschule, Cani und Anton punkten

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Die Vertreter der drei Lüdinghauser Schulen nach der Überreichung der Urkunden. Foto: nn

Drei Schulen aus Lüdinghausen wurden am Montag durch NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann als „Schule der Zukunft“ geehrt. Die Schülerinnen und Schüler der städtischen Realschule, des St.-Antonius-Gymnasiums und des Gymnasiums Canisianum nahmen in Recklinghausen strahlend ihre Urkunden und Banner in Empfang, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der drei Lüdinghauser Schulen.

Die musikalische Einrahmung gestaltete das Anton-Schulorchester unter der Leitung von Andrea Hölscher.

Auch Bürgermeister Richard Borgmann sowie die Leitungen der Schule – Elisabeth Hüttenschmidt (Anton), Michael Dahmen (Cani) und die stellvertretenden Schulleiter der Realschule, Annette Uckelmann und Christian Gebhardt – ließen es sich angesichts dieses Erfolges nicht nehmen, an der Auszeichnungsfeier teilzunehmen.

Die Realschule wurde für ihren Beitrag „Leben in einer gerechteren Welt“ ausgezeichnet. Seit vielen Jahren engagiert sich die Schule für das Projekt „National Domestic Workers Movement“ im indischen Mumbay. So werden regelmäßig Aktivitäten im Rahmen verschiedener Fächer zugunsten des Projektes durchgeführt. Gleichzeitig findet alle drei Jahre ein Solidaritätslauf statt. Darüber hinaus engagieren sich die Schülervertretung und die ganze Schülerschaft ebenso wie Eltern und Lehrer immer wieder für andere, in schwierigen Lebenssituationen befindliche, Kinder.

Das Gymnasium Canisianum wurde für vielfältige Aktivitäten ausgezeichnet, die das Prinzip „Global denken – lokal handeln“ in die Tat umsetzen. Dieses sowohl durch Solidaritätsaktionen mit Projekten der Einen Welt in Brasilien oder Haiti als auch durch umweltschonende Energieanwendung. Die Schülerinnen und Schüler der Comenius-Projektgruppe stellten ihre CO-2-Messungen vor, die ein deutliches Pro für Verkehrskreisel und ein Contra für traditionelle Kreuzungen mit Ampelregelung ergaben. Und natürlich war wieder das Sunni-Cani-Team unter Leitung des Hausmeisters des Cani, Thomas Hols, dabei.

Das St.- Antonius-Gymnasium wurde unter anderem ausgezeichnet, weil Schülergruppen in 2008/2009 das Strohlehmhaus im Biologischen Zentrum errichtet und weitere ökologische Aktionen rund um das Objekt durchgeführt hatten. Das Engagement der Schülergruppen für Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Nutzung regionaler Bausubstanzen, Beschäftigung mit alternativen Energien und zukunftsweisenden Beleuchtungssystemen wurde ausgezeichnet.

22 Schulen aus Gelsenkirchen sowie den Kreisen Coesfeld und Recklinghausen erhielten das Zertifikat „Schule der Zukunft“. Insgesamt haben sich in NRW in fünf Jahren bereits fast 1000 Schulen in 52 Kreisen und kreisfreien Städten an der Kampagne beteiligt.

 



Quelle: WN 15.03.2012