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Münsterländer E-Treff in Münster im Cuba


 

Münster. Zahlreiche Elektrofahrer vom Teutoburger Wald bis zum Ruhrgebiet und zum Paderborner Land waren der Einladung von Gerd Bruns (bsm - Bund s
olare Mobilität) zum EL-Café in das soziokulturelle Begegnungszentrum "Cuba" nach Münster gefolgt. Aus Anlass der Feier „20 Jahre Cuba-Wandbild“ wurde so der E-Treff Münsterland, den das EL-Team Münsterland regelmäßig ausrichtet, in die westfälische Metropole verlegt. Neben etlichen CityELs, den immer noch aktuellen Klassikern unter den E-Mobilen, und einem Oldtimer-Hotzenblitz waren zwei Peugeot iOn und ein Nissan Leaf der neuesten Generation von Elektroautos zu sehen.

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Zu Beginn hielt Wolfgang Wiemers vom Umweltforum Münster ein Referat zum Thema „20 Jahre Energiewende in Münster“. Da Elektrofahrer immer ein interessiertes und engagiertes Publikum sind, entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die richtige Ausrichtung der Energiewende und über Fehlentwicklungen in der Energiepolitik mit dem Fazit: die Energieerzeugung muss in der Fläche stattfinden, und bei Bioenergie muss der Prozess der Gewinnung kritisch beobachtet und beurteilt werden. Einige aktuelle Gesetze zeigen klar, dass sich die inzwischen von allen politischen Strömungen gewollte Energiewende nach dem Urteil von Umwelt- und Klimaschützern teilweise in eine falsche Richtung zu Lasten der Ökosysteme entwickelt. In Münster sieht Wiemers jedoch eine positive Wirkung des unermüdlichen Kampfes der Umweltverbände.

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Es folgte eine kurze Vorstellung der vielfältigen soziokulturellen Angebote des Cuba durch Gerd Bruns. Er zeigte auch auf, welche Maßnahmen im Cuba ergriffen wurden, um den Betrieb nachhaltig im Sinne der Energiewende zu gestalten. Dazu zählen zum Beispiel Regenwassergewinnung und Fotovoltaik.

Der Programmpunkt „Elektrofahrer Treffen Münsterland“ wurde sowohl draußen bei den Elektroautos als auch drinnen bei Kaffee und Kuchen realisiert. Sehr gut kam dabei die musikalische Untermalung mit dem „jacuzzi ensemble“ an. Unser Dank gilt Gerd Bruns, der alles bestens organisiert hat. Dazu gehört bei Elektrofahrern natürlich auch reichlich Strom aus regenerativen Energien. Für das Cuba kein Problem, ist es doch seit vielen Jahren Standort einer Park&Charge-Stromstelle.
 

 



Quelle: Bernd Lieneweg 18.11.2012