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E-Treff M√ľnsterland bei Dietrich Koch


Mettingen. Trotz klirrender Kälte hatten sich am Samstag Elektroautofahrer vom Ruhrgebiet bis zum Emsland auf den teilweise weiten Weg zum E-Treff des EL-Teams Münsterland gemacht, zu dem Dietrich Koch aus Mettingen eingeladen hatte. Dietrich Koch fährt seit Jahrzehnten Elektroautos, angefangen hat er mit einem umgebauten Trabbi, heute besitzt er einen Tazzari Zero und seit kurzem einen nagelneuen Peugeot iOn.

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Neben zwei dreirädrigen City-Els, einer davon mit Lithium-Ionen-Akkus aufgerüstet,  waren Elektrofahrzeuge neuester Generation dabei. Man konnte das Rekordfahrzeug der Firma BEA-tricks sehen  – einen betagten Citroen Berlingo electrique –,  den Firmenchef Daniel Sperling so mit hoch leistungsfähigen Lithium-Ionen- Batterien ausgestattet hatte, dass er damit ohne Nachladen eine 1000 km –Rekordfahrt bewältigen konnte. Zwei neue Nissan Leaf waren zugegen, einer davon mit einer portablen Schnellladestation ausgestattet , die das Auto in einer Stunde wieder für eine Reichweite von über 150 km mit Strom voll pustet,  zwei  neue Peugeot iOn und ein superschneller Tesla-Roadster, immer noch der Traumwagen in der Elektroauto-Szene.

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Viele aktuelle Themen wurden bei diesem Stammtisch der Realos der Elektromobilität angesprochen: Ladetechnik, neue Batterien, neue Autos und die Frage der Akzeptanz. Man war sich einig, dass man nicht (mehr) missionieren will, sondern einfach zeigen möchte, dass Elektromobilität im Alltag funktioniert, dass sie Spaß macht und bezahlbar ist. Auch lange Stecken sind kein Problem, wenn man seine Touren intelligent managt und mit Verstand fährt. Dass die Elektroautos zukunftsfähig sind, wird inzwischen kaum noch angezweifelt. Dass der verwendete Strom aus regenerativen Energien stammen muss, ist selbstverständlich.  Noch vorhandene Mängel bei der Ladeinfrastruktur und bei der Ausstattung der Fahrzeuge aufzuzeigen, haben sich die Pioniere vorgenommen, die jeden Tag mit ihren Elektroautos voller Enthusiasmus unterwegs sind. Und sie möchten die noch vorhandenen Probleme dieser innovativen Technik  nicht nur aufzeigen, sondern dazu beitragen, dass sie kreativ gelöst werden. Darum sind einerseits informelle Gespräche bei solchen Treffen wichtig, andererseits aber auch die Verbands- und Lobbyarbeit. So wird Udo Werges vom BSM-Vorstand (Bund solare Mobilität, Berlin) die an der Basis diskutierten Erfahrungen sicher beim Transfer in die Politik nutzen können.

 



Quelle: Bernd Lieneweghttp://el-team-muensterland.de/img/2013.26.JanMettingenk.jpg 26.01.2013