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11. Solarchallenge 2017 - Solartour nach Heek


MünsterlandZeitung.de: Solar-Tour

Elektroautos in Heek an der Steckdose

HEEK. Elektro- und Solarautos konnten Technikfans am Samstag bei 2G bestaunen und genauer unter die Lupe nehmen. Dort machten die Teilnehmer einer Solar-Challenge einen Stopp zum „Tanken“ und besichtigten das Unternehmen (Anmerkung: leider nur von außen).

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Die Gemeinde Heek hat ein Elektro-Auto in ihrem Fuhrpark. Daher war es für Josef Busch, keine Frage, das Dorf in die Streckenplanung der von ihm organisierten Solarchallenge aufzunehmen.

Der findige Umweltaktivist wandte sich an die Gemeinde Heek und meinte im Rückblick: „mit dem Vorzimmer habe ich mich nicht aufgehalten – ich bin gleich durch bis zum Bürgermeister“.

Da die Gemeinde Heek selbst ein Elektroauto in ihrer Flotte hat, rannte Busch dort offene Türen ein. Der Kontakt zur Firma 2G wurde hergestellt, und auch Unternehmer Ludger Gausling hatte ein offenes Ohr für das Anliegen.

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Es gab auch Elektro-Autos zu sehen. Fotos: Helmut Schwietering

Hochschul-Auto dabei

So haben alle Interessierten am Samstag Gelegenheit, die vielen Elektroautos auf dem Firmengelände im Heeker Industriegebiet zu besichtigen. Auf den ersten Blick fällt das Auto der Hochschule Bochum auf. Die Teilnehmer aus dem Ruhrgebiet entwickeln seit vielen Jahren im zweijährigen Abstand ein neuen Solarmobil und fahren mit diesem bis nach Australien.

Das von der Hochschule in den Jahren 2001 bis 2003 entwickelte Fahrzeug „Hans Go!“ erzielte bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Solarmobile im Jahr 2003 den fünften Platz und im Jahr 2005 den achten Platz.

Doch nicht experimentelle Fahrzeuge wie das aus Bochum dominieren an diesem Tag das Geschehen; es sind hauptsächlich alltagstaugliche Autos, die das Interesse der Besucher finden. Gefragt nach dem Nutzen dieser Autos erläutert ein Teilnehmer die Vorteile der Technologie, leugnet aber auch nicht die Nachteile. Für ihn gibt es zu diesem Antrieb aber „auf Dauer keine Alternative.“

Reichweite zu gering

Das sehen die Mitstreiter am Samstag genauso. Bereitwillig stehen sie bei Fragen zur Verfügung und wer will, kann auch unter die „Motorhaube“ schauen oder sich hinter das Lenkrad setzen. Auch das Auto der Gemeinde Heek machte vor den Türen von 2G eine gute Figur.

Heeks Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff steht ebenfalls für Fragen zur Verfügung. Dass der Knackpunkt die Akkulaufzeit und die Ladezeiten sind, sehen viele als ein aktuelles Problem. Zuversicht ist aber auch auf diesem Gebiet an diesem Tag zu spüren.

Während die Fahrzeuge an den vielen „Stromtankstellen“ aufladen, gibt es bei Kaffee und Brötchen reichlich Zeit über die Tour durch das Münsterland und die verschiedenen Stopps zu sprechen. Auf Wunsch stellt Ludger Gausling kurz das weltweit aktive Unternehmen 2G vor und hat mit den „unter Strom stehenden Teilnehmern“ ein Fachpublikum an seiner Seite.

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„Sonnengemeinde Heek“

Er begrüßt die Besucher „in der Sonnengemeinde Heek“ und die Fragen nach den Antrieben der hier hergestellten Blockheizkraftwerke finden ebenso großes Interesse wie die Ausführungen zur Geschichte des heutigen Vorzeigeunternehmens.

  • Ausführliche Informationen zu Solarmobilen stellt die Initiative Solarmobil Ruhrgebiet e.V. auf ihrer Homepage zur Verfügungwww.isor-portal.org


Quelle: M├╝nsterlandZeitung 15.04.2017