Lüdinghausen. Die „7. Solarchallenge Münsterland“ war wie schon in den vergangenen Jahren erneut ein Erfolg. Die vor neun Jahren von Manfred Elwing aus Bochum und Bernd Lieneweg aus Senden ins Leben gerufene Münsterland-Rundfahrt für Elektrofahrzeuge wurde in diesem Jahr wieder vom „Sunny-Cani-Team“ des Lüdinghauser Gymnasiums Canisianum ausgerichtet.
Bei etwas kühlem, aber sonnigen Wetter trafen sich rund 30 Teilnehmer, die mit ihren Elektroautos aus dem Aachener, Kölner und Paderbornder Raum sowie dem Sauer- und Münsterland nach Lüdinghausen gereist waren, um drei Tage in Gemeinschaft in der münsterländischen Parklandschaft zu erleben.
Während vor neun Jahren zur Premiere die kleinen dreirädrigen Elektromobile CityEL und Twike die Szene beherrscht hatten, fuhren nun überwiegend vierrädrige, „ganz normal“ aussehende Elektroautos vor, wobei zwei Opel Ampera und der Chevrolet Volt vom Autohaus Rüschkamp in Lüdinghausen die größten und modernsten, allerdings von einem Range-Extender unterstützten Fahrzeuge waren. Die neuesten rein Batterie-elektrisch angetriebenen Autos waren ein Peugeot iOn, ein Mitsubishi iMiEV und zwei Smarts von BEA-Tricks.
Das Gymnasium Canisianum zeigte sich von seiner gastfreundlichen Seite, Kontaktlehrer Gero Borrmann hieß die Teilnehmer im Namen von Schulleiter Michael Dahmen willkommen.
Schulträger-Vorsitzender Christoph Schlütermann absolvierte begeistert eine Rrobefahrt in einem Elektroauto neuester Generation. Hausmeister und Schulelektriker Thomas Hols, der das „Sunny-Cani-Team“ und die beiden Schulfahrzeuge betreut, sorgte für den reibungslosen Stromfluss, um die über 20 Fahrzeuge mit Energie zu versorgen.
Die Ex-Canisianer Lukas Nacke und Fabian Pellmann kümmerten sich um den Grillabend, und die Cafeteria-Betreiber des „Canis“ verwöhnten die Gäste mit einem Frühstück.
Die Touren, von Lieneweg vorbereitet und in einem ausführlichen Fahrerhandbuch beschrieben, führten zur Brüggemühle der Familie Niesmann in Herbern, sowie zum Mühlen und Gerätemuseum in Rinkerode, wo Lademöglichkeiten für die Elektroautos bereit gestellt worden waren.
Nach dem Mittagessen zeigte Udo Wellerdieck von der NABU-Naturschutzstation Münsterland in der Davert den Teilnehmern das Beweidungsprojekt mit Heckrindern und Konikpferden in der Emmerbachaue. Tags darauf ging es noch bei strahlendem Sonnenschein zum Eisessen in die Steverstadt. Die zweite Ausfahrt brachte die Teilnehmer zum abschließenden Mittagessen an den Halterner Stausee.
Quelle: WN 30.04.2013

