WN: Elektroautos unterwegs: 18. Solarchallenge Münsterland

Lüdinghausen. Die 18. Solarchallenge Münsterland fand jetzt am Gymnasium Canisianum statt. Insgesamt 22 Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos – vom historischen Kabinenroller bis zum aktuellen Hochleistungsmodell – hatten sich zu der Traditionsralley eingefunden.

Am Freitag startete die Tour im Restaurant „Hölt’ne Schleuse“ am Max-Klemens-Kanal in Münster mit Kaffee und Kuchen. Von dort ging es zum Bauernhof von Winfried Dalhaus in Nienberge. Sein Hof ist voller aus Schrott selbst gebauter Solaranlagen, die sich teilweise zur Sonne drehen und den Neigungswinkel nach dem Sonnenstand einstellen, berichten die Organisatoren der Solarchallenge in einer Pressemitteilung. Die gesamte Hofanlage einschließlich einer Kindertagesstätte, ein Radlader und ein PAK werden so mit Strom und Heizungswärme versorgt, Überschussstrom wird verkauft.

Anschließend fuhr die Gruppe nach Lüdinghausen zum Basislager am Cani zum Pizzaessen. Um die Versorgung kümmerten sich Familie Hols und die beiden ehemaligen Schüler Lukas Nacke und Fabian Pellmann.

Am Samstag ging es wieder zu einem besonderen heimischen Standort zur Erzeugung regenerativer Energie. Die Biogasaufbereitungsanlage an der ehemaligen Mülldeponie in Coesfeld Hoeven wurde fachlich kompetent bis in alle Details von Betriebsleiter Ralf Abeler erklärt.

Anschließend wurde die Mitmachstation des Projekts „Münsterland Global Lokal“ angefahren. Ziel des Projekts ist es, in den Kreisen Coesfeld und Warendorf interaktive Mitmachstationen aufzubauen, die über die Verflechtungen des Münsterlands mit der Welt und über Akteure der Nachhaltigkeit und des Engagements für eine gerechtere Welt berichten und zum Mitmachen anregen.

Danach ging es weiter zu zwei Museen des Heimatvereins Altenberge. Darüber hinaus gab es eine Führung durch den alten Brauerei-Eis-Keller und Vorträge zum Thema Elektromobilität.

Quelle: Bernd Lieneweg, veröffentlicht in WN 15.05.2024