
Lüdinghausen. Die 20. Solarchallenge Münsterland war nach Aussagen der Teilnehmer ein voller Erfolg. Die Sonne belohnte die Solarmobilisten am Wochenende mit Strahlen ohne Einschränkung, die ausgewählten Ziele der Rallye waren vielfältig und abwechslungsreich gewählt, die Basisstation am Gymnasium Canisianum erwies sich dem Orgateam zufolge „wieder als Glücksfall für Organisatoren und Fahrer“.
Am Freitagnachmittag startete die Tour bei der Firma Reiling in Münster, die sich dort auf das Recycling von Solarzellen spezialisiert hat.
Die eigentliche Tour am Samstag führte die E-Mobilisten zunächst zur Mühle Zumbülte in Nottuln. „Die Mühlen-Crew vom Heimatverein Nottuln um die Besitzerfamilie Zumbülte ist in Bezug auf Enthusiasmus für die Sache den Elektroautobastlern mehr als ebenbürtig“, schrieben die Veranstalter der Solarchallenge in einer Mitteilung. „Mit großer Leidenschaft haben sie in jahrelanger Ehrenarbeit die Mühle nicht nur vor dem Verfall gerettet, sondern die volle Funktionalität aller Teile wieder hergestellt.“
Ganz anders, aber laut der Mitteilung nicht weniger spannend war eine Führung durch das Stift Tilbeck mit seinen Einrichtungen durch den Ehrenamtskoordinator Reinhard Nieweler. Er beleuchtete etwa die Geschichte des 1881 gegründeten Stifts und erläuterte in der Kapelle die dortigen Kunstwerke, den Altar und die Glasbildfenster.
Der Dritte Teil der Ausfahrt ging zum Museum für Glaskunst in Lette. Die Ernsting-Stiftung auf dem alten Hof Herding zeigt dort die Neuerwerbungen aus dem Jahr 2025 unter dem Thema „Wo ist mein Paradies?“. Bewundert wurden die sehr aufwendig erstellten Glaskunstwerke, die man nur unter sachkundiger Führung in der kunsthandwerklichen Ausführung verstehen kann.
Quelle: WN 28.04.2026

