WN: „Sunny-Cani El“ ausgezeichnet: Canisianer gewinnen in Berlin

Staatssekretär Michael Müller (v.r.), Fabian Pellmann, Lukas Nacke und Frank J. Richter (Zeitbild Verlag) bei der Preisübergabe. Foto Thomas Koehler

Lüdinghausen. Es sieht aus wie ein Ei, aber es ist ein Stück Zukunft: Mit ihrem Elektroauto „Sunny-Cani El“ haben es die Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Canisianum beim Wettbewerb „Jugend mit unendlicher Energie“ des Bundesumweltministeriums auf das Siegertreppchen geschafft. In der Temporären Kunsthalle auf dem Berliner Schlossplatz zeichnete der Oarlamentarische Staatssekretär Michael Müller am Donnerstag die insgesamt acht Einzel- und Teampreisträger mit URkudnen, Reisen und Sachpreisen aus, heißt es in einer Pressemitteilung.

Für seine Jugendkampagne zum Klimaschutz „Jugend mit unendlicher Energie“ suchte das Bundesumweltministerium die besten Schülerfilme und -projekte zum Thema Klimaschutz und „Greentech“. Jugendliche in ganz Deutschland waren aufgerufen, sich auf der Web 2.0-Plattform www.mein-umweltblog.de über die Chancen und Herausforderungen es Klimaschutzes auszutauschen und ihre Ideen und Projekte in Film-, Bild- und Wortbeitragen (Blogs) zu präsentieren. Insgesamt wurden 207 Videos, 123 Fotos und 69 Blogs als Beiträge von Einzelpersonen und Teams für vier Kategorien auf der interaktiven Jungend-Plattform eingestellt. So prüfte eine Abiturientin aus Baden-Württemberg in ihrem Blogeintrag, ob ihr Dorf in der Nähe von Karlsruhe komplett auf Solarenergie umstellen könnte. Ähnlich visionär sind die Planungen dreier SChüler aus Gießen, die einen Mittelklassewagen nur mit Soalrzellen antreiben möchten.

Im Anschluss an die Preisverleihung erhielten die Preisträger eine Führung durch die derzeit laufende Ausstellung „Under Lime“ des britischen Konzeptkünstlers Simon Starling. Er erzählt mit seinen drei Installationen Geschichten, die sich auf verschlungenen Pfaden um neue und alte Energien, um ökonomische und ökologische Kreisläufe , um natürliche und kulturelle Transformationsproezesse drehen.

Quelle: WN 03/2009