WerkstattGeschlossen

CityEl Relaisplatine (nach elweb-Wiki)

Artikel aus folgenden Kategorien: CityEl Ersatzteile und CityEl Elektrik

Hier ist ein Bild der Relaisplatine aus einem CityEl der Seriennummer SO5240, Erstzulassung 06.09.2002. Im Anschluss findet sich der Schaltplan. Wichtig hierbei ist, dass das Fahrzeug zwischenzeitlich als FactFour umgebaut worden ist. Vermutlich wurde im Zuge dessen die Modifikation mit der „fliegenden Diode“ und der aufgetrennten Leiterbahn durchgeführt. Wer Anmerkungen oder zusätzliche Info zu den Bauteilen hat, kann gerne eine email an ralfal(at)gmx.de schicken. Ich werde diese gerne einarbeiten.

rel_pl_tn.jpg

Neuere Version mit MOSFET-Schaltern:

beleuchtete Schalter (nach elweb-Wiki)

Kategorien: CityEl, Technik, CityEl Umbauten und Elektrik

Bei Fahrten im Dunkeln ist es sehr störend, dass die Schalter im Armaturenbrett unbeleuchtet sind. Richtig gefährlich wird es wenn man aus Versehen nicht etwa die Lüftung oder die Heizung ausschaltet, sondern das Licht. Um dem Abhilfe zu schaffen, habe ich meine Schalter ausgetauscht und mit beleuchteten Schaltern ersetzt.

Schaltlogik

Die Schaltlogik der Schalter für Gebläse, Heizung und Licht ist gleich.

  • Schaltzustand 0: kein Durchgang, egal wo
  • Schaltzustand 1: Durchgang zwischen Pin 24 und 25
  • Schaltzustand 2: Durchgang zwischen Pin 24 und 25, Durchgang zwischen Pin 11 und 12

Die Pinbelegung ist dabei
24 | 11
25 | 12
26 | 13
(Sicht von unten)
Die Pins 26 und 13 sind nicht angeschlossen und können ignoriert werden.

Die Schaltlogik für den Warnblinkschalter sieht so aus:

  • Schaltzustand 0: Nix. Logisch.
  • Schaltzustand 1: Durchgang zwischen den Pins 24 und 25 und zwischen den Pins 11 und 12.

Kabelbelegung

Die Standardkabelbelegung ist für
den Gebläseschalter Brau-Rot an Pin 24, Schwarz an Pin 25 und 12, Blau-Gelb an Pin 11,
für den Heizschalter Gelb-Weiss an Pin 24, Braun-Rot an Pin 24, Grün-Weiss an Pin 11 und Gelb-Schwarz an Pin 12,
für den Lichtschalter Grau-Rot an Pin 24, Lila an Pin 25, Grau an Pin 11 und Grün an Pin 12
und für den Warnblinkschalter Gelb an Pin 24, Grau an Pin 25, Braun an Pin 11 und Blau an Pin 12.

Achtung: Bei meinem EL (Baujahr 93) stimmten die Kabelfarben nicht. Die richtige Funktion bekam ich mit der Belegung
Braun an Pin 24, Grau an Pin 25, Gelb an Pin 11 und Blau an Pin 12.

Schalterkauf

Meine Schalter hab ich von RKL-Signaltechnik (www.rkl-shop.de). Ich habe mich für die Serie 4570 entschieden, weil diese gut zur alten Optik passt. Für die Funktionen Lüftung, Heizung und Licht habe ich jeweils den Schalter RH-4187 verwendet. Dabei müssen allerdings die Pins 1 und 5 gebrückt werden, um sicherzustellen, dass im Schaltzustand 2 immer noch Durchgang herrscht, da zum Beispiel das Standlicht im Schaltzustand 1 und 2 an sein muss. Als Warnblinkschalter hab ich den Schalter FH-4131 genommen. Jeder Schalter kostet so um die 14 €. Dazu kommen noch die Logos (jeweils 1,19€) und die Beleuchtungseinsätze (2,62€ für ne Birne, 8,45€ für ne LED).

neue Pinbelegung

Die neue Pinbelegung sieht so aus:
Lüftungsschalter Braun-Rot auf Pin 3, Schwarz auf Pin 5 und 2, Blau-Gelb auf Pin 4, Pin 1 und 5 gebrückt
Heizungsschalter Gelb-Weiss auf Pin 3, Braun-Rot auf Pin 5, Grün-Weiss auf Pin 4 und Gelb-Weiss auf Pin 2, Pin 1 und 5 gebrückt
Lichtschalter Grau-Rot auf Pin 3, Lila auf Pin 5, Grau auf Pin 4 und Grün auf Pin 2, Pin 1 und 5 gebrückt
Warnblinkschalter Braun an Pin 3, Grau an Pin 5, Gelb an Pin 2 und Blau an Pin 4, Pin 1 und 5 gebrückt

Bilder

Einbau

Wenn man unter das Armaturenbrett greift und gegen die Klammernasen drückt kann man die Schalter recht einfach ausbauen. Die Hella-Schalter sind etwas grösser als die originalen EL-Schalter. Daher müssen die Aussparungen ein wenig ( z.B. mit einer Feile) erweitert werden. Bei den alten Armaturenbrettern muss man die kleinen überstehenden Nasen wegfeilen. Auch in der Breite müssen 1-2 Millimeter weg. Hat man die Löcher entsprechend erweitert, steht einem Einbau nichts mehr im Wege. Die neueren Armaturenbretter haben diese Nasen nicht. Wie da die Ausmaße sind, weiss ich nicht. Vorsicht: Wenn man an den Aussparungen rumfeilt sollte man aufpassen, dass man die dünnen Stege in der Mitte zwischen zwei benachbarten Löchern nicht abbricht, sonst muss rumgeklebt werden. Ist mir passiert, weil ich nicht aufgepasst habe. Fehlt nur noch der Strom für die Beleuchtung. Den habe ich an den vorgerüsteten Steckern für die Aussenspiegelbeleuchtung abgegriffen. Diese Stecker finden sich auch in neuen ELs und werden nur für die in der Schweiz vorgeschriebenen zusätzlichen Lämpchen auf den Aussenspiegeln verwendet. Die Stromversorgung über diesen Stecker hat den Vorteil, dass die Auffindebeleuchtung der Schalter nur dann aktiv ist, wenn mindestens das Standlicht an ist. Ansonsten ist alles dunkel.

Wer Fragen dazu hat, kann sich gerne an mich wenden.

Viel Spass beim Umbau.
Sascha Meyer, 26.März 2009

Links

www.rkl-shop.de

CityEL DC/DC Wandler – Spannung einstellen (nach elweb-Wiki)

Kategorien: CityEl Technik und CityEl Elektrik

Hauptartikel: CityEL DC DC Wandler

PCB and secm. is from CB Electronic Kr.Vaereloesvej 22 DK-3500 Vaerloese

CityEL DC/DC Wandler – Spannung einstellen

Sicherheitshinweis:

schrift_bauteilseite.jpg

Elektronische Kenntnisse, der Umgang mit Lötkolben und Multimeter sind eine unbedingte Vorraussetzung für die Durchführung der Arbeit!
Bei Fehlern kann der DC/DC Wandler und die Bordelektronik (Tacho, cityel_licht, Radio, cityel_hf_lader) zerstört werden!
Diese Anleitung gilt nur für die DC/DC-Wandler Versionen wie im Bild beschriftet. Bei anderen Versionen ist eine Vergleich der Schaltung vorzunehmen, bevor die Änderung durchgeführt wird.
Für die Fehlerfreiheit und Funktion dieser hier beschriebenen Änderungen gibt es keine Gewähr.

Einen DC/DC als ganzes Bild ist im Hauptartikel zu sehen: Cityel Dc DC Wandler Unter Firefox 3x auf das Bild klicken, um die maximale Auflösung zu sehen!


Spannung einstellen am DCDC vor 2002

Autor: Bernhard Leopold. Dieser Artikel basiert auf einem Forum-Eintrag von Michael Viebach vom 4.2.2001.

==== Benötigte Werkzeuge/Teile ==== bauteilseite.jpg

  • Multimeter
  • Lötkolben fein, Elektronik-Lot, Lötzinn-Absaugpumpe oder Entlötlitze
  • Kreuzschlitz-Schraubendreher, Steckschlüssel SW 5, Seitenschneider, Spitzzange
  • optional (Labor-)Netzteil 24-48 V DC, > 100 mA zum Testen
  • bedrahteter Widerstand 33 kOhm (ev. 36 k für höhere Spannung)

==== Arbeitsschritte: ==== loetseite.jpg

  1. Batterie abklemmen
  2. DC/DC Wandler abstecken (alle Steckerpositionen dokumentieren!)
  3. DC/DC abschrauben (10 Muttern M3, SW 5 mit Scheiben)
  4. Widerstand lokalisieren, siehe Bilder rechts
  5. alten Widerstand rauszwicken
  6. Löcher freisaugen
  7. neuen Widerstand einsetzen und verlöten
  8. Funktionstest kann mit Netzteil 24-48V DC, ab etwa 0,3 A durchgeführt werden.
PCB 301189-5, 33k+4.7k in Reihe, stehend

Die erzielte „12V“-Spannung ist fast unabhängig von der Last und der Eingangsspannung und beträgt bei

  • 30 kOhm etwa 12 bis 12,7 V (Standardausführung)
  • 33 kOhm etwa 13 bis 13,8 V
  • 36 kOhm etwa 14 bis 14,9 V (hier ist mit reduzierter Lebensdauer von Glühlampen zu rechnen)

Die Spannung ist leider auch abhängig von Toleranzen anderer Bauteile, eventuell muss man mit Reihen- und Parallel-Schaltung anderer Widerstände experimentieren.

  • 35,2k ergibt 13.9V
  • 33k + 4.7k in Reihe, 1% Metallschichtwdst. ergibt 14.4V

Das Ziel wäre jedenfalls 13,8 V zu erreichen. Aufgrund der Glühbirnen-Kennlinie kann man mit etwa 2,5 % Lichtgewinn pro 0,1 V Spannungserhöhung rechnen.


Spannung einstellen am DC/DC-Wandler ab 2002

wolfr_strom.jpg Der neue DC/DC-Wandler verfügt über ein Spindelpotentiometer (s. Abb.), mit dem die Ausgangsspannung in einem Bereich von weit über 1 Volt bis zu einem Wert von 13,1 Volt eingestellt werden kann.
Eine Umdrehung (gegen Uhrzeigersinn) entspricht einer Spannungserhöhung von ca. 130 mV.
Die Grundeinstellung liegt etwa bei 12,4 V.

Will man den Einstellbereich nach oben verschieben, um auf 13,8 V bzw. 14,4 V zu kommen, ist der im Bild gezeigte Vorwiderstand auszutauschen.
Der Originalwert beträgt 15 kOhm. (Anm.: siehe Hauptseite Reverse-Engineering-Schaltplan R21)
Je 100 mV mehr, muss man knapp 200 Ohm hinzugeben.
Ersetzt man ihn z.B. durch einen Widerstand mit 16k5 Ohm geht der Einstellbereich bis 13,9 V. Hier kann man über das Poti auch noch die Originaleinstellung von 12,4 V einstellen.
Will man gar 14,4 V erreichen, sollte man etwa 17k5 Ohm wählen.

CityEl DC/DC Wandler / Gleichstromsteller (nach elweb-Wiki)

Artikel aus den Kategorien CityEl Technik und CityEl Elektrik

Um die Bilder in einer höheren Auflösung zu betrachten draufklicken. Die Beschriftungen sind lesbar!

Artikel von: www.ralfwagner.de/mini.htm > Technik El > Bordnetzwandler

Direct Current engl. heißt Gleichstrom, es ist ein Wandler, der die Bordnetzspannung von 36V auf 12V herunterwandelt um Verbraucher wie Licht, Hupe, Radio usw. zu betreiben. Würde man die 12V an der 1. Batterie abgreifen, wäre diese als erste leer. So belastet man alle gleichmässig, symmetrisch. Der Wandler hat für 36V und 12V eine gemeinsame Masse und ist stark genug (20A) ein Radio, Verstärker oder noch eine Kühlbox (Tagbetrieb) zu betreiben. Am Wandler ist noch ein freier Anschluß für +12 V. Dort kann über eine Vorsicherung 5A z.B. eine 12V Steckdose oder ein Radio angeschlossen werden. Die Masse (0V) greift man am zentralen Massepunkt ebenfalls unter dem Sitz ab. Auf der Platine befinden sich noch zwei LED. Die LED am Rand leuchtet wenn der Wandler Übertemperatur (über 75°C) hat- Der Ausgang wird dann abgeschaltet. Die zweite LED signalisiert, daß die Versorgungsspannung (Batteriespannung) unter 22Volt gefallen ist.

Wichtig: Vor Anschluss weiterer Verbraucher bitte bedenken, dass 20 A die Gesamtleistung des DC/DC-Wandlers ist. Davon sind Standard-Verbraucher natürlich abzuziehen. Da die gesamte Beleuchtungsanlage und Radio schon mal gut die Hälfte verbrauchen, würde z.B. ein zusätzlicher 300 W-Heizlüfter den Wandler überlasten.


Vor 2002

minieldcdc.jpg elektrik_sitz.jpg
(DC/DC aus Serie 2000 ca. Bj. 91)

Ab 2002

Ab 2002 wurde ein anderer DC-DC-Wandler verbaut, Kennung: „80501HF“

DC/DC Wandler aus CityEl der Seriennummer SO5240, Erstzulassung 06.09.2002

Ruhestrom: 40mA
Wirkungsgrad: bei ca.90% bei
Eingangsspannung: 51,7V und 1,47A (75W)
Ausgangsspannung: 14,4V bei 4,65A (67W)
Wenn ich mich nicht verrechnet habe;-)

DC/DC-Wandler aus CityEL S5240, Erstzulassung 2010


Quelle: https://filip-zyzniewski.github.io/city-el/

Reverse-Engineering Schaltplan von Filip Zyzniewski (@filip): (Bild klicken für volle Auflösung)


Quelle: https://filip-zyzniewski.github.io/city-el/


Spannung einstellen

Der DC/DC Wandler des CityEL versorgt das 12 V Bordnetz, indem aus der Batteriespannung (36 bis 48 V) heruntergewandelt wird (Tiefsetzsteller). Im Gegensatz zum normalen KFZ mit Lichtmaschine und Batterie, wo die Spannung bei laufendem Motor etwa 13,6 bis 14 V beträgt, regelt der DC/DC auf etwa 12 bis 12,6 V ein. Diese 1 bis 2 V Differenz lassen die Glühlampen sehr trübe erscheinen, denn KFZ-Verbraucher sind auf eine Nennspannung von 13,2 V ausgelegt.

  • Siehe dazu auch cityel_licht.

Wie man die Spannung am DC/DC einstellt, ist hier beschrieben: Spannung am DCDC-Wandler einstellen

Für manche Bauteile bestehen gespaltene Meinungen zur Verträglichkeit. Hier eine Liste mit Gründen die Spannung nicht zu erhöhen bzw. Bauteilen die evtl. lieber nur 12V (oder zumindest keinesfalls über 14,0V!) bekommen sollten (bitte eintragen):

BestätigtBauteilBeschreibungLink(s) zu Forum/Erfahrungsberichten
nein(Thiesen HF-Lader)einzelner Erfahrungsbericht: Lüftersteuerung vom Thiesen-Lader, Vermutung einer mangelnden Spannungsverträglichkeit?Vorsicht-Thiesen-und-DC-DC (noch unklar)
JaScheinwerferScheinwerfer leuchten mit höherer Spannung heller, brennen aber dann öfter (zu oft?) durch

12V-Zusatzbleiakku

Es gab von CityCom mal eine Version (eine der späteren?) mit einem kleinen 12V Blei-Gelakku am Angelrahmen vorne links unter dem Armaturenbrett. Viele haben ihn entfernt, weil er im Defektfall das EL lahmlegt. (Weil er den DCDC dann zerstört?)

Austausch durch Universal-DCDCs

Es wird immer mehr dazu tendiert, die DC-DC-Wandler bei einem Defekt durch generische Universal-Wandler (erhältlich oft aus Fernost) zu tauschen. Diese gibt es auch mit einer Nennspannung von bspw. 13,8V statt 12V, was die Funktion der Kfz-spezifischen Bauteile oft etwas verbessert (z.B. Helligkeit der Scheinwerfer). Siehe weiter oben, Thema Spannung einstellen.

Links

http://de.wikipedia.org/wiki/DC-DC-Wandler

CityEl – Diagnosebuchse / Diagnosestecker (nach elweb-Wiki)

Artikel aus den Kategorien: CityEl Technik CityEl Elektrik

Diagnosebuchsen sind Anschlüsse um Diagnosegeräte anschliessen zu können. Auf der Diagnosebuchse im CityEl nach Ser. Nr. 2000 können alle wichtigen Informationen abgerufen werden. Bis Seriennummer 3006 war sie unter dem Armaturenbrett rechts, nach Seriennummer 3006 ist sie unter dem Sitz unter der schwarzen Gummikappe. Mit einer Lupe läßt sich die Pinbelegung lesen. (Ralf Wagner)

Pin Belegung

  1. 1 +36 Volt
  2. 2 +12 Volt von DC/DC Wandler
  3. 3 0 Volt (gemeinsame Masse für Fahrstrom +36V und Bordnetz +12V)
  4. 4 NC
  5. 5 Tachosignal wird vom Tachogeber 4 x pro Radumdrehung auf Masse gezogen, sonst ca.+12 Volt
  6. 6 Errorsignal vom Ladegerät aktiv low – Batterien konnten nicht geladen werden (4h), z.B. wenn die Batterie alt ist.
  7. 7 Ladeshunt – (15A/50mV)
  8. 8 Ladeshunt +
  9. 9 100% Signal vom Ladegerät (12 Punkte Kapamesser) aktiv low
  10. 10 82% Signal vom Ladegerät (10 Punkte Kapamesser) aktiv low
  11. 11 Ladegerät Ein aktiv low
  12. 12 ETG Signal Ladegerät aktiv low – Ladevorgang wurde unterbrochen (Aktiv low heißt, daß die Spannung kleiner 2 V sein muß.)
  13. 13 Verbrauchshunt – (150A/50mV)
  14. 14 Verbrauchshunt +
  15. 15 NC